FRANZISKA
EIN MODERNES MYSTERIUM

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Foto Jörg Landsberg

nach Frank Wedekind in einer Fassung von Pınar Karabulut

Regie Pınar Karabulut | Bühne Johanna Stenzel | Kostüm Aleksandra Pavlović | Musik Daniel Murena 

Mit Annemaaike Bakker, Christian Freund, Lieke Hoppe, Ferdinand Lehmann, Mirjam Rast, Fania Sorel, Alexander Swoboda

„Ich fordere – Freiheit – Lebensgenuss. Wenn es mir dabei möglich wäre, nichts zu verlieren, sondern nur zu gewinnen.“ Franziska ist gelangweilt von den Aussichten, die ihre Mutter und eine patriarchale Gesellschaft ihr bieten. Sie will mehr. Da kommt ihr Veit Kunz, der „Sternenlenker“, sehr gelegen. Er bietet ihr – nicht ganz uneigennützig – einen Pakt: Eintritt in die Sphären der Macht, des Hedonismus und des Showbusiness. Veit lässt die Welt für zwei Jahre glauben, Franziska sei ein Mann. Franz-iska genießt die neuen Freiheiten, findet sich aber überraschend schnell im engen Eheleben wieder – und wird schwanger. Franz-iska ist ein Mysterium. Inspiriert von den Avantgardist:innen der Münchner Bohème, allen voran Franziska Gräfin zu Reventlow, versuchte sich Frank Wedekind am Entwurf eines weiblichen Pendants zu Goethes Faust. Regisseurin Pınar Karabulut übersetzt das Spiel rund um Lust, Kunst und Macht ins Heute: „Do you want love, or you want fame? Are you in the game?“ (Lady Gaga) 

Premiere am 03. Dezember 2021 am Theater Bremen